Bereits wenige Stunden nachdem dieser Blog online ging, ereilte mich erstes Feedback von einem Leser. Tobias hat mich auf das Projekt Kinshasa 2.0 aufmerksam gemacht.
Dabei handelt es sich um eine Mixed Reality Doku, die von der Agentur YOUin3D umgesetzt wurde und bei der Berlinale 2008 ihre Premiere feierte.
Mixed Reality Dokus sind eine noch relativ neue Form des Filmemachens. Im Gegensatz zu klassischen Machinimas, mischen diese Produktionen, wie der Name schon sagt, Real-Aufnahmen mit Mitschnitten aus virtuellen Welten wie zum Beispiel Second Life.


Auch Kinshasa 2.0 setzt sich aus realen Kameraufnahmen und künstlichen Bildern aus der Welt von Second Life (genauergesagt aus newBerlin) zusammen und zeigt so, dass auch das derzeit sehr beliebte Genre der Dokus auf diese neuartige Form produzierbar ist.
Der Kurzfilm von Regisseur Teboho Edkins ist im Rahmen des internationalen Politik-Projekts Why Democracy entstanden und ist auf Youtube in zwei Teilen zu sehen.
Teil 1:
Teil 2:
Zum Abschluss hier eine kurze Zusammenfassung, worum es in dem Film geht:
Kinshasa 2.0 tells the story of how the arrest of Marie-Thérèse Nlandu, a woman from a prominent political family in the Democratic Republic of Congo, was publicised through the Internet and resulted in filmmaker Teboho Edkins visiting Kinshasa to see how the arrest has affected the family.
Danke an Tobias für den interessanten Hinweis.
Mehr Infos gibt es unter Berlinin3D.com
Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Film 3.0, Mixed Reality und MMORPG
