Mit ‘Kino’ getaggte Artikel

Die Zukunft des Kinos ist vierdimensional

Sonntag, 30. November 2008

Na hoffentlich nicht

Der interaktive Film im 3D-Kino

Dienstag, 28. Oktober 2008

Bei der Munich Gaming 2008 in München habe ich zum ersten Mal im Vortrag von Josef Alfonso von den Plänen eines interaktiven 3D-Films gehört.

Damals sprach der CEO und Keeper of the Vision / Artistic Director von VR Space Theatres im abschließenden Panel über “Games & 3D Interactive Movies in the digital Cinema”.
Obwohl er noch nicht sehr viel über sein 2009 kommendes Projekt sagen konnte/durfte/wollte, kam durch, dass es sich um interaktives Kino, bzw. interaktives Gaming auf der großen Leinwand handeln würde. Auch die Stichwörter Artificial Intelligence with Human Help bekam man zu hören. Es soll also interaktives Kino mit einem Guide sein, das voraussichtlich im Februar 2009 auf uns zukommen wird.

Glaubt man den bisherigen Informationen, stellt die Entwicklung eine Revolution in Sachen Event-Kino dar, bei der Zuschauer nicht nur ein Real-time-3D-Movie auf der Leinwand sieht, sondern dabei die Möglichkeit hat, aktiv am Geschehen teilzuhaben und es per Gamecontroller zu beeinflussen. Dadurch wird eine höchst unterhaltsame Kombination aus dreidimensionalem Film und Videogame kreiert, die anno 2009 in Berlin Weltpremiere haben soll.

Future Entertainment Szenarientrichter

Ich bleibe definitiv an der Sache dran, da es sich um eine weitere Realisierung aus dem Future Entertainment Trichter handeln würde. Wir haben im Februar gemeinsam mit Experten aus der Branche unter anderem überlegt, dass es ab 2009 im besten Fall ein 360 Grad 3D-Kino geben wird, das zudem interaktiv ist. Bingo: Volltreffer!

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen 3D Kino, Film 3.0 und Virtual Reality

Das Surround-Cinema

Mittwoch, 10. September 2008

Und wieder ein neues Kinokonzept, mit dem Fraunhofer möglicherweise neuen Schwung in die Kinos bringen kann.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik haben ein digitales Projektionssystem entwickelt, das Rundum-Projektionen auch in herkömmlichen Kinosälen ermöglicht. Dabei werden mehrere Bildprojektoren per Steuerungssoftware miteinander synchronisiert, um diesen Effekt zu erzeugen. Die Struktur der Kinosäle kann somit erhalten werden, lediglich ein Abrunden der Ecken wäre erforderlich, um dem Publikum den Blick zu erweitern. Das System könnte auch als neue Heimkino-Technologie zum Einsatz kommen und so die Wohnzimmer erobern.

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Weitere Infos zum System gibt es hier

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema Future Cinema

New Cinema Concept

Mittwoch, 27. August 2008

Zu Film 3.0 gehört auch die Aufwertung des Kinos durch neu Konzepte. Das klassische Lichtspielhaus ist aufgrund immer besser werdender Heimkino-Systeme vom Aussterben bedroht. Damit das Kino weiterhin Publikum anzieht, sind nicht nur neue (interaktive) Filme von Nöten, sondern auch neue Anreize.

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Über eines dieser Konzepte habe ich vor kurzem in der Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung Die Presse gelesen. Das Konzept nennt sich nak*ed cinema und setzt auf exklusive Gäste und Interaktion der Zuschauer. Zum einen werden Szenen aus Filmklassikern vom Publikum vor der Kamera gelesen und so ein aktives Engagement rund um das Medium Film angeboten. Dazu finden die Events an stets wechselnden unbekannten Orten statt, die erst kurz vorher im Web bekannt gegeben werden. So soll das Open-Air Kino zum Erlebnis werden.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Future Cinema und Film 3.0

Virtuell zu Batman am Alexanderplatz

Montag, 25. August 2008

Virtuelle Welten sind sowas von 2006 und 2007!
Okay, Second Life mag vielleicht tatsächlich ein wenig Old-School sein, trotzdem gibt es nun wieder eine coole Aktion, diesmal sogar Made in Germany. Während meines Urlaubs erreichte mich eine Nachricht von Metaversum.

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Die 3D-Umgebung Twinity welche von der Berliner Metaversum GmbH entwickelt und betreut wird, ist eine virtuelle Nachbildung des echten Berlins.
In einer Kooperation mit der Kinokette CineStar wurde nun am virtuellen Alexanderplatz das CUBIX Kino eröffnet, welches natürlich auch in der Realität direkt an der S-Bahnstation unterm Fernsehturm am Alex steht.

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Damit hat nun auch Twinity, das in sich weltweit erste Kino, in dem man pünktlich zum Kinostart von The Dark Knight umfangreiches Bonusmaterial, einen Merchandising Shop und eine Event Hall für virtuelle Parties besuchen kann. Dazu gibt es ein The Dark Knight-Gewinnspiel, aktuelle Kinotrailer, Flashgames zu aktuellen Filmen und das Beste vom diesjährigen Bitfilm-Festival.

Das klingt alles wirklich toll und ist sicherlich einen Blick wert. Das was man sich jedoch erwartet hat, nämlich, dass man den Film auch im virtuellen Kino sehen kann, bleibt aus. Meine Vermutung dazu: Es wird an Lizenzen bzw. an den Copyright-Auflagen von Warner gelegen sein, dass man Heath Ledger und die anderen Top-Stars im Megablockbuster nicht in der virtuellen Welt sehen kann. Immerhin könnte ja jemand einen Screencast produzieren, während er sich den Film im virtuellen Kino ansieht.
Interessant wäre zu wissen, was aus anderen Versuchen, in virtuellen Welten Kinos zu betreiben, geworden ist. Ich weiß nur von Kinos in Second Life. Wenn jemand Infos dazu hat würde ich gerne mehr wissen.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Virtuelle Welten, MMORPG und Connected Livingroom

Die Xbox 360 als Videothek

Sonntag, 27. April 2008

Das amerikanische Unternehmen Netflix will mit Microsoft zusammenarbeiten, um Besitzern einer Xbox 360 in den USA zu ermöglichen, Filme aus dem Sortiment der Videothek online abzurufen und über das Heimkino in höchster Qualität zu genießen.

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Bisher gibt es lediglich sehr begrenzte Portfolios in Video-on-Demand-Services für Spielkonsolen – der Deal zwischen Netflix und Microsoft würde eine neue Qualität darstellen.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen, Triple Play und Connected Livingroom

Das Holodeck ist eröffnet

Sonntag, 27. April 2008

Das USC Institute for Creative Technologies aus Kalifornien hat ermöglicht, was bis jetzt nur in SciFi-Serien wie Stargate oder Star Trek möglich war.

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Die Forscher haben ein dreidimensionales Hologramm erstellt, das sich sogar bewegen kann. Die Technik steckt natürlich noch in den Kinderschuhen, aber zeigt auf jeden Fall, was heute schon möglich ist. In einigen Jahren wird echtes 3D-Kino oder gar Fernsehen vielleicht schon Realität sein.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema Future Interfaces

Die Zukunft des 3D-Films

Samstag, 08. März 2008

… könnte so aussehen: U2 3D

Vor einiger Zeit hatte ich über 3D-Kino gebloggt. Nun hatte ich mal wieder die Möglichkeit, einen 3D-Film zu sehen.

Ich möchte in diesem Posting etwas ungewöhnliches machen und eine kurze Rezension zum neuen Konzertfilm U2 3D schreiben, den ich heute in einer Pressevorführung erleben durfte und der am 13. März deutschlandweit in den 3D IMAX-Kinos

Die weltweit bekannte Band um Leadsinger Bono hat bei Auftritten in Südamerika im Rahmen der Vertigo-Tour die Kamera mitlaufen lassen. Das allein ist noch nichts Neues.
Da es sich um spezielle Kameras handelte, sind 3D-Bilder entstanden, die das Publikum in dem rund 90 Minuten dauernden Mitschnitt dank der Brillen und des tollen Sounds im IMAX-Kino hautnah dabei sein lassen, wenn U2 ihre besten Songs, darunter “One”, “With or Without You”, “Where The Streets Have No Name” oder “Sunday Bloody Sunday” vor einer gigantischen Menschenmenge präsentieren.

Dank der innovativen Filmtechnik möchte man am liebsten mitklatschen und mitsingen, wenn die Fans begeistert ihre Handy in die Höhe reißen und mit Bono im Chor singen.
Immer wieder wechselt die Perspektive mitten ins Publikum und man kann seinen Vordermann im Kino nicht mehr von den Konzertbesuchern unterscheiden.
Es ist, als würde man live beim Gig dabei sein, nur ohne den Schweiß und die anderen Besucher die einem im Takt auf die Füße treten.

Anstatt sich also mit typischen Konzertproblemen herumzuschlagen kann man sich komplett auf die grandiose Musik von Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen konzentrieren, denen man auf der knapp 600 Quadratmeter großen Leinwand durch die 3D-Brillen zum Greifen nahe kommt. U2 3D gibt wahren U2-Fans, die die Vertigo Tour verpasst haben oder aus anderen Gründen nicht dabei waren, die Möglichkeit, die irische Band fast schon übernatürlich nah zu erleben, und das noch dazu relativ günstig. DerFilm hilft beim Geldsparen. Immerhin sind die Tickets für ein U2-Konzert dann doch nicht die günstigsten und für das Kinoticket bekommt man eine absolut geniale 90-Minuten-Show geboten, die einem Live-Konzert kaum mehr nachsteht.

Leider gibt es im Kino der Zukunft, als das man das 3D-IMAX-Kino am Potsdamer Platz durchaus bezeichnen kann, keinen Vorspulbutton. Den würde man nämlich am liebsten manchmal drücken, wenn Messias Bono zwischendurch immer wieder seine Weltretter-Sprüche loslässt.
Wir haben es schon verstanden Herr Bono, nur gemeinsam können wir die Welt vor dem Untergang retten. Ein paar Kinotickets für diese Botschaft zu verkaufen, wäre ihm aber vermutlich doch ganz recht.

Ignoriert man die platten Messages zwischen den Songs, bietet U2 3D ein bisher nicht dagewesenes Erlebnis, das man sich nicht nur als U2-Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Zum Abschluss hab ich hier noch das U2 3D Widget mit dem offiziellen Trailer zum Film und einem versteckten Easter Egg.

Klickt mal in der linken oberen Ecke etwa drei Sekunden mit der linken Maustaste, dann erscheint eine Eingabemaske.
Gibt man dort den Code “u23d” ein, bekommt man eine zusätzlichen Clip zum Film, genauer gesagt ein Interview mit dem U2-Bassisten Adam Clayton.

Weitere Informationen zum Film gibt es übrigens auf dem offiziellen Weblog.

In der Pressemappe ist übrigens ein interessantes Zitat der Online-Plattform The Star.com zu lesen: “This is the future of concert films”
Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte: “This is the future of concerts at all”
In Zukunft werden 3D-Live-Streamings von Konzerten in IMAX-Kinosäle möglich werden, die einem weltweiten Publikum die Möglichkeit geben, an einem Gig von U2, Madonna, Pearl Jam, den Rolling Stones oder anderen Pop- und Rockgiganten quasi live und hautnah teilzunehmen, obwohl man sich womöglich am anderen Ende der Welt befindet.
Projekt wie Cinegrid, die an High-End Streams von Filmmaterial arbeiten, zeigen, dass wir uns auf dem besten Weg zu einer solchen Zukunft befinden.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema 3D Kino

Der Gaming-Ort Kino

Montag, 03. März 2008

Es gilt eigentlich als relativ sicher, dass das klassische Kino bzw. sein Geschäftsmodell im Zeitalter des digitalen Medienkosums (leider) nicht mehr lange bestehen wird.
Ian Pearson schreibt in einer seiner Timelines, die zukünftige Szenarien auf den verschiedensten Gebieten beschreibt, dass bereits in wenigen Jahren Kinos zusätzliche Einkünfte generieren werden, indem sie virtuelle Eintrittskarten an Besucher verkaufen, die über das Internet zusehen: “Cinemas gain extra revenue by alloving internet attendance”

Schon jetzt ist das Kino nicht mehr nur der Ort für Filmkonsum. So habe ich erfahren, dass zum Beispiel im Imax-Kino am Potsdamer Platz in Berlin einmal wöchentlich Fußballsessions stattfinden. Leute können sich Eintrittskarten kaufen und dann auf der großen Leinwand miterleben, wie zwei Parteien am virtuellen Fußballplatz gegeneinander spielen.

Cinegames

Neben Deutschland (zahlreiche Anbieter wie zum Beispiel Cinegamez) ist Cinegaming auch in Spanien bereits gut vertreten. Cinegames bietet ein einmaliges, multi-sensorisches Gaming-Erlebnis in riesigen Kinosälen an. Dazu wurden die regulären Kino-Sessel mit einzelnen Bildschirmen ausgestattet, an denen Besucher nun simultan am selben Spiel partizipieren können. Die große Leinwand zeigt währenddessen in Echtzeit Informationen wie Spieler-Status und Ranglisten an. Hinzu kommen hochauflösende Digital-Projektoren, vibrierende Sitze, Rauch und Laser-Lichter. Neben dem Angebot an verschiedenen Games für Hobbyspieler sowie Spielen für Schülergruppen oder Firmen-Events, bietet “Cinegames” vor dem Gaming-Start zusätzlich Werbe-Games und Contests an, um die Teilnehmer bei Laune zu halten.

Volvo Social Game

Volvo nahm den Spieletrend im Kino für eine Kinowerbung der etwas anderen Art auf und warb mit einem Social Game in britischen Kinos.

Anstatt einen klassischen Werbespot zu buchen, ließ das Unternehmen Kameras in 13 Kinosälen landesweit anbringen und forderte das Publikum zum Mitmachen auf. Mit vereinten Kräften und möglichst synchronen Armbewegungen die von der Kamera getrackt wurden, lenkten die Leute ein Auto durch einen Parcours. Für jenes Kinopublikum, dass die meisten Punkte sammelte, gab es gratis Kinotickets.

3D – Was Games können, kann Film schon lange

Dienstag, 26. Februar 2008

Die dritte Dimension war besonders in der Unterhaltungsbranche schon immer etwas Faszinierendes. Die Simulation von Räumlichkeit hat es in der Filmbranche erstmals bereits in den 50er Jahren gegeben, als 3D-Kurzfilme in ausgewählten Kinos gezeigt wurden. Durchsetzen konnte sich das dreidimensionale Kino allerdings selbst beim zweiten und dritten Anlauf in den 80er und 90er Jahren nicht.

In-Three Screenshot

Eine Gruppe der größten Hollywood-Regisseure aller Zeiten hat sich vereinigt, um ein weiteres Mal zu versuchen, das Kino auf seine nächste Stufe zu heben. George Lucas, James Cameron und Peter Jackson gründeten 2007 das Unternehmen In-Three. Ziel ist es, Kinofilme in Zukunft in 3D zeigen zu können, ohne dass ungemütliche Brillen gebraucht werden. Die dazu eigens entwickelte Software konvertiert aufgenommenes 2D-Filmmaterial und verleiht ihm eine dritte Dimension. Mit den Produktionen Beowulf (Start: November 2007) und James Camerons Avatar (geplanter Start: 2009) wartet man bereits gespannt auf die neue Generation des Kinofilms und vor allem darauf, ob der 3D-Standard in Games dazu geführt hat, dass auch Filme in Zukunft in räumlichen Bildern gezeigt werden.