Mit ‘Game’ getaggte Artikel

Cinegaming in 3D

Mittwoch, 01. Juli 2009

Nachdem Volvo vor etwa zwei Jahren Social Cinegaming betrieb und in 13 Kinosälen ein Auto vom Publikum steuern ließ, setzt O2 nun eines drauf uns lädt das Kinopublikum erneut zum Spielen ein, diesmal in 3D.

Der große Hype an 3D Filmen, die in diesem Jahr starten, hat auch dazu geführt, dass immer mehr Kinos mit digitalen Projektionssystemen ausgestattet werden, die dann auch 3D-Filme präsentieren können!

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O2 wird nun in 20 Kinos in Großbritannien zu den Filmen Ice Age 3, G-Force, Up und Toy Story 3D jeweils im Werbeblock das Spiel Asteroid Storm lancieren.
Darin müssen die Zuschauer aktiv werden und wie bereits bei Volvo kollektiv ein Gefährt (bei Volvo klarerweise ein Auto, hier nun ein Raumschiff) steuern.

In der offiziellen Meldung zur Aktion fand ich folgendes Zitat von Mike Hope-Milne, Enterprise Director, Pearl & Dean, sehr spannend:
“Cinema is becoming so much more than purely a venue to watch films. Consumers want a complete interactive experience and the new 3D game from O2 offers cinema-goers the chance to become truly immersed in the action. Year-on-year we are seeing an increase in the popularity of 3D cinema with more 3D films than ever being made to meet the demand.”

Die Zukunft des Kinos liegt in den Händen der Gamer

Donnerstag, 11. Juni 2009

… das meint zumindest Phil “Captain 3D” McNally (Visual Effects Guru), in einem Wired-Beitrag zum Thema 3D Kino.

Hier das entscheidende Zitat im Original:
“I think the future of cinema is probably going to come from people who play 3-D games and grow up to become filmmakers.”

Da könnte tatsächlich etwas Wahres dran sein!
Danke an Christoph für den Tipp!

Das Projektuniversum zum Film

Montag, 16. Februar 2009

In einem Interview mit dem österreichischen Portal Futurezone hat folgende Aussage von Lance Weiler (von Seize the Media) meine Aufmerksamkeit erregt:

HIM” ist eine Kreuzung aus Film, Game und einer Mischung von Technologie und Design. Der Film steht dabei immer noch im Zentrum, aber rundherum schaffe ich ein ganzes Projektuniversum

Der junge Filmproduzent, dessen Erstlingswerk The Last Broadcast ich mir damals in einer Box mit The Blair Witch Project gekauft habe, hat ein neues Projekt gestartet, das er selbst als Transmedia-Projekt bezeichnet.
Transmedialität ist ein neuer alter Begriff, hinter dem sich jedoch aus meiner Sicht nicht mehr verbirgt als ein Alternate Reality Game mit Horrorelementen. In der Definition der Futurezone beinhaltet ein Transmedia Projekt wie HIM ein ARG, allerdings wird dann nur von einem Offline-ARG gesprochen, was ja nicht dem klassischen Ansatz eines Alternate Reality Games entspricht.

Die zentrale Ausgangsüberlegung:
“Wie kann ich eine Geschichte über mehrere Screens und verschiedene technische Geräte transportieren? Und wie kann ich dem Publikum dabei unterschiedliche Ein- und Ausstiegspunkte anbieten? Neben dem Kinofilm finden andere Storyelemente auf der Spielkonsole im eigenen Wohnzimmer statt. Es gibt Storyteile, die über das Mobiltelefon kommuniziert werden, und Online-Elemente.”

Laut Weiler, der sich als Produzent und Creative Mind hinter dem Projekt bezeichnet, hat das Spiel schon begonnen, obwohl noch nicht einmal mit der Produktion des Films begonnen wurde.
Lohnt sich auf jeden Fall, weiterhin ein Auge darauf zu werfen, besonders der Kinofilm dürfte spannend werden.

PlayStation Home – Das perfekte virtuelle zu Hause für Kinofilmclips

Freitag, 26. Dezember 2008

Seit 11. Dezember ist die lange angekündigte virtuelle Welt für PlayStation 3 Besitzer, Sonys Home, gelauncht. Heute hatte ich endlich die Möglichkeit, persönlich von dem HD-MMORPG zu überzeugen und ich muss gestehen, dass ich echt beeindruckt bin.

Ganz besonders hat es mir natürlich das Kino angetan. In diesem virtuellen zu Hause für alle Zocker, die sich für eine PS3 entschieden haben, gibt es natürlich auch schon die ersten Werbekunden, zu denen neben Red Bull auch Filmstudios wie Paramount zählen, die ihre Filme in der absolut erstaunlichen 3D-Umgebung bewerben. Dank des leistungsfähigen Grafikchips der PS3 wird es möglich, im Vergleich zu Second Life gefühlt tausendmal bessere Avatare und Umgebungen darszustellen.
Neben der Steuerung ist vor allem das Surrounding sehr beeindruckend. So gibt es etwa am öffentlichen Platz diverse Screens, in denen Videos geladen werden, die in Top-Qualität laufen, sobald sie in den sichtbaren Bereich des Avatars kommen.

Nun aber zum Kino. Dort ist derzeit ein Saal nur für den neuen Paramount Science Fiction Film Watchmen reserviert, in dem neben dem Trailer auch exklusive Clips für Home laufen. So verspricht Regisseur Zack Snyder bereits jetzt mehr Content, der exklusiv für Home-User sichtbar werden soll.
Hier ein Auszug aus der offiziellen Meldung zur ersten Filmpromo in Home:

Starting with the release of the highly anticipated film, Watchmen, Paramount Pictures International will use PlayStation®Home to promote its latest films. Initially, PlayStation®Home residents will be able to view an exclusive video greeting from Watchmen Director Zack Snyder as well as the latest Watchmen trailer. A selection of virtual Watchmen merchandise e.g. T-Shirts with the smiley face logo, Doomsday clocks and character statues, will also be available in the New Year, ahead of an exclusive Q & A event where cast and filmmakers will meet selected press and competition winners fans within the Watchmen themed environment.

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Ich bin gespannt, wie es hier weitergehen wird und spiele schon jetzt ernsthaft mit dem Gedanken, mir auch privat eine PS3 zu kaufen!
Filmpromotions in Home wie jene für Watchmen machen den Kauf einer PS3 für mich als Filmfan besonders attraktiv und natürlich darf die Affinität zu Games und Blu-ray Filmen in HD nicht vergessen werden ;-)

Umgesetzt wurde die Aktion übrigens von der wohl größten Filmpromotion-Agentur überhaupt, The Picture Production Company, auf deren Blog ich mehr Infos zur Aktion gefunden habe.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen, Virtuelle Welten, MMORPG und Connected Livingroom

Film 3.0 Event beim 22. internationalen Filmfest Braunschweig

Dienstag, 04. November 2008

Gerade bin ich auf das 22. internationale Filmfest Braunschweig aufmerksam gemacht worden.
Dort findet am 6. November (also bereits sehr bald) ein interessantes Panel zum Thema Film 3.0 statt.

Besonders der Vortrag von Dr. Rolf F. Nohr unter dem Titel Les Liaisons Dangereuses: Computerspiel und Film klingt sehr passend zu diesem Blog und ich bin gespannt auf den Output.

Hier ein kurzer Auszug aus der Beschreibung zum Vortrag:
“”Durch Kreuzung oder Hybridisierung von Medien werden gewaltige neue Kräfte und Energien frei…” schreibt Marshall McLuhan in Understandig Media in einem Kapitel mit der bezeichnenden Überschrift “Energie aus Bastarden”. Nichts einfacher also, als das verfilmte Computerspiel und das Spiel-zum-Film zur Medienkreuzung zu erklären, den energetischen Bastard Verschmelzung aus Computer, Film und Spiel zu überhöhen.”

Sollte jemand vor Ort sein, würde ich mich sehr freuen, in den Kommentaren Infos zu bekommen.

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Die PlayStation3 vermischt Realität und Virtualität

Montag, 20. Oktober 2008

Für die PlayStation 3 kommt nach „Eye of Judgement“ Ende 2009 das neueste Augmented Reality Game EyePet auf den Markt. Die Hauptfigur ist ein virtueller Affe, mit dem man entweder über den Controller aber auch über Gestenkontrolle spielen kann.

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Zudem ermöglicht es „EyePet“, selbst Gegenstände auf eine weiße Fläche zu malen, die dann in Echtzeit animiert in 3D dargestellt werden und sogar mit dem Controller gesteuert werden können.

Wie immer setzt Sony damit neue Maßstäbe im Bereich Home Entertainment.

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Sportanalyse mit Computergame

Montag, 15. September 2008

Film 3.0 nimmt immer konkretere Züge an. Gerade bin ich auf eine Anwendung gestoßen, die mich nicht schlecht staunen ließ. Diesmal handelt es sich um einen Case, der die Möglichkeiten der Konvergenz zwischen TV und Game zeigt. Auch die New York Times hat bereits über Virtual Playbook berichtet.

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Der Gameproduzent Electronic Arts und der amerikanische Sportsender ESPN haben eine Kooperation gestartet und heben die Analyse von Footballspielen der NFL auf eine neue Ebene. Die Technologie nennt sich Virtual Playbook und ermöglicht es den Moderatoren, Spielzüge aus dem echten Match live in der Gameengine des Computerspieles Madden NFL 09 nachzuspielen. Doch damit nicht genug. Die Moderatoren können sogar in die 3D Umgebung eintauchen und mit den virtuellen Figuren interagieren um den Zuschauern die Spielzüge noch genauer zu verdeutlichen.

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One Engine Production wird ab 2010 Realität

Montag, 25. August 2008

Film 3.0 beschreibt die Konvergenz zwischen Film, TV und Game.
Besonders die beiden letztgenannten sind im Begriff ab 2010 in den USA eine besondere Verschmelzung zu erleben, wie Lars Buttler in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus beschreibt.

Sein Unternehmen Trion World Network entwickelt derzeit ein offenbar bahnbrechendes neues Format, das Science-Fiction-Spiel und TV-Serie vereint.
Auf NBC soll die Serie laufen, deren Handlung von Online-Gamer auf Xbox 360, Playstation 3 und PC beeinflusst werden kann.
Das sind gleich zwei völlig neue Ideen. Einerseits die Verschmelzung von TV und Game, andererseits der übergreifende Zugang zum Game über alle Next-Generation Konsolen und PC.

Focus berichtet, dass Bertelsmann, Universal und Time Warner das Projekt mit 30 Millionen Dollar unterstützen.

Besonders dieser Part des Interviews lässt wirklich einiges erwarten:

“Wir kreieren ein Online-Game in Kombination mit einer passenden TV-Serie. Dafür arbeiten derzeit unsere Spieleentwickler mit den TV-Produzenten und Drehbuchschreibern an einem gemeinsamen Konzept. Die Arbeitsteilung ist fantastisch. Denn wir können die virtuelle Welt sowohl für das Game als auch für das Fernsehen nutzen.
Die Serie und das Spiel sollen zeitgleich starten. Geplant ist das 2010 in den USA und Europa im Sci-Fi-Kanal von NBC. Wenn die Leute eine Folge gesehen haben, können sie die gleiche Welt, die gleichen Charaktere oder Raumschiffe im Spiel wiederfinden. Ereignisse der TV-Serie beeinflussen die Game-Welt und umgekehrt.”

Buttler sagt weiter, das Game als Rückkanal und “riesige Konsumenten-Feldstudie” nutzen zu wollen. So sollen Veränderungen, Wünsche und Verhaltensweisen der Spieler in der nächsten Staffel eingebaut werden.

Buttlers großes Ziel ist es, eine neue Primetime zu erschaffen: “Das wird wie im Fernsehen funktionieren: Ist die TV-Primetime gegen acht Uhr abends, findet unsere Gamer-Primetime drei Stunden später um elf statt. Dann veranstalten wir etwa große Schlachten – beispielsweise eine Alien-Invasion. Alle Spieler müssen dann zusammenkommen und gegen die Außerirdischen kämpfen.”

One Engine Production könnte mit dem Launch des noch namenlosen TV-Serien Games Realität werden, womit wir nach der “Fullbody Wii” von Softkinetic einen weiteren Treffer in unserem Future Entertainment Szenarientrichter gelandet hätten, den wir im Februar beim Think Tank in Berlin entwickelt haben.

Future Entertainment Szenarientrichter

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Internetbrowser im Spiel

Dienstag, 08. Juli 2008

Im neuen Teil der Grand-Theft-Auto-Reihe kann der Spieler mit der Hauptfigur Niko Bellic zusammen Internetcaf s besuchen, um sich so über Neuigkeiten in der imaginären Stadt Liberty City zu informieren. Auf Nachrichtenseiten und in fiktiven Blogs erfährt er so vom Nachhall seiner Untaten der letzten Tage in einem vorherigen Teil geschah das noch klassisch über das Autoradio. Um das Interneterlebnis vollkommen zu machen, gibt es sogar Werbebanner, die den User auf verschiedene Produkte und Services aufmerksam machen.

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Nuanti geht nun einen Schritt weiter und hat das Programm Meta entwickelt, mit dem es möglich ist, in einem Spiel Inhalte aus dem echten Internet anzuzeigen. Dadurch kann das Web in ein Computerspiel oder in eine virtuelle Welt direkt eingebunden werden.

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Im normalen Spiel oder in der virtuellen Welt ist ein Browserfenster sichtbar, durch das sich der Spieler oder Avatar durch das Netz im Netz bewegen kann. Dadurch werden ganz neue Möglichkeiten der Spielanwendung aufgezeigt.

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Digitale (Video-)Tattoos

Donnerstag, 28. Februar 2008

Im Rahmen des Film 3.0 Think Tanks Mitte Februar haben wir uns Gedanken über die zukünftigen Entertainmentszenarien bis 2020 gemacht.
Bei der Entwicklung eines Szenarientrichters ist auch das Thema Video Tattoo aufgekommen.
Wir haben diese Erfindung für derzeit noch sehr utopisch empfunden und die Einführung dieser Technologie zwar für sehr wahrscheinlich allerdings erst in etwa 10 Jahren eingestuft.

Digital Tattoo

Nun ist bei unserem wöchentlichen Trendworkshop folgender Vorschlag gekommen.
Digitales Tatoo: Display-Konzept geht unter die Haut

Obwohl es sich dabei noch um eine Konzeptstudie handelt, ist klar ersichtlich, dass Forscher bereits an Entwicklungen in diese Richtung arbeiten und es vermutlich nicht mehr lange dauern wird, bis Tattoo-ähnliche Implantate die auf Abruf multimedialen Content zeigen, auf den Markt kommen.

Digital Tattoo 2

Das hier genannte Beispiel ist zwar “nur” eine Art Displayerweiterung für Handys, die mit Bluetooth funktioniert. Der Gedanke lässt sich allerdings besonders in Richtung Entertainment sehr viel weiter spinnen.
Dann kann das Sprichtwort: Dieser Film geht unter die Haut wortwörtlich genommen werden!

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