Mit ‘Digital Items’ getaggte Artikel

Sex and the City Penthouse in BAILAMO

Dienstag, 01. September 2009

Nach dem Start der virtuellen Welt BAILAMO (in die man sich übrigens auch auf www.i-love-dirt.com einloggen kann) vor einigen Monaten (Bericht darüber hier) gibt es nun eine Kooperation zwischen dem Berliner Startup und Paramount Home Entertainment.

Die Zusammenarbeit basiert auf der TV-Serie Sex and the City, rund um Carrie Bradshaw und ihre New Yorker Upperclass Mädels.

BAILAMO Nutzer können sich virtuell in einem im Sex and the City Look präsentierten Penthouse mit Ausblick auf Manhattan treffen und das machen, wofür sie sich eingeloggt haben: Flirten!
Denn genau wie bei der TV-Serie stehen auch in der virtuellen Welt die Themen Dating und Flirting im Vordergrund.

Doch damit nicht genug, können Nutzer auch virtuelle Mode-Stücke – so genannte Digital Items – erwerben, die durch den Look der Serien-Protagonistinnen inspiriert sind. Zudem veranstaltent BAILAMO regelmäßig Online-Events, wie zum Beispiel Modeschauen und andere Partys, bei denen Nutzer SATC Preise gewinnen können.

Fatfoogoo – Ebay für Digital Items

Dienstag, 19. Februar 2008

Beim ersten Slot am vergangenen Barcamp in Wien ging es um das Thema Verkauf von Digital Items in virtuellen Welten.
Passt ja auch irgendwie zum aktuellen Studienthema Film 3.0 – Film/Gaming-Convergence.

Danke an Peter für die Bilder!
Die Jungs von Fatfoogoo haben mit ihrem Unternehmen das weltweit erste Ebay für Digital Items gestartet. Bin schon gespannt, wann die ersten Machinimas zum Verkauf stehen.
Derzeit kann man zum Beispiel ein Schwert für Lord of The Rings Online um etwa 12 Euro kaufen.

Fatfoogoo nutzt übrigens http://www.fetchback.com. Coole Sache! Wer Fetchback nicht kennt, hier eine kurze Beschreibung:
Die amerikanische Firma FetchBack hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Online Marketing völlig neu zu gestalten. FetchBack ermöglicht Online Shopping Portalen, unentschlossene Kunden, die bei ihrem ersten Besuch nichts gekauft haben, bei ihrem Surfverhalten in den folgenden 30 Tagen zu beobachten und immer wieder auf den von den Usern besuchten Lieblingsseiten eigene Werbung zu schalten. Damit ist die Werbung nicht nur kontextrelevant, sondern der User bekommt Werbung von Portalen, die er bereits kennt und damit eine Erinnerung an die von ihm (noch) nicht durchgeführte Kaufentscheidung.

Paramount betreibt Digital Merchandising in Habbo Hotel

Dienstag, 19. Februar 2008

Second Life ist tot!
Nun zumindest würde ich das nunmal behaupten.
Es gibt jede Menge neue virtuelle Welten, in denen sich die User wesentlich aktiver bewegen. Keine Frage, es war witzig mit anzusehen, wie das zweite Leben groß wurde und was sich dort getan hat. Spätestens seit große Unternehmen wie Adidas oder auch die Deutsche Post ihre Auftritt dort geschlossen haben, ist klar, dass etwas neues kommen muss.

Nun, richtig neu ist Habbo Hotel zwar nicht. Genau genommen gab es die virtuelle 2,5D Welt schon vor Second Life. Es tummeln sich jede Menge Menschen dort herum. Nur haben das die wenigsten mitbekommen. Und was das interessanteste an den Usern ist: Sie sind jung und kauffreudig. Vorwiegend Teenager kommunizieren in der Welt. In Wikipedia ist zu lesen, dass es im Januar 2008 86 Millionen Avatare gab. Eine beeindruckende Zahl!

Das hat nun auch Hollywood entdeckt. Langsam aber sicher liest man immer öfter von Werbeaktionen in Habbo Hotel. Im Gegensatz zu früheren Aktionen, die eher als Klone von SL-Kampagnen angesehen werden können, geht Paramount nun einen neuen Weg.

Der Hollywood Reporter berichtete bereits Ende Januar darüber, dass der neue Film The Spiderwick Chronicles von Paramount Pictures in der virtuellen Welt Habbo Hotel digital promotet werden soll. Der Verleiher will zum ersten Mal Filmwerbung über den Verkauf von Digial Merchandising Items betreiben. Bei den Items handelt es sich um gebrandete virtuelle Güter wie Kleidungsstücke oder Möbel die für Kleinstbeträge von den meist jugendlichen Usern von Habbo Hotel erworben werden können.

Da fallen mir doch glatt die Jungs des österreichischen Unternehmens fatfoogoo ein, die sich selbst als Ebay für virtuelle Güter sehen. Könnte man damit den Sprung nach Hollywood schaffen?

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen MMORPG, Virtuelle Welten und Digitalisation