Mit ‘Augmented Reality’ getaggte Artikel

Die nächste Stufe der Suche

Montag, 15. Februar 2010

Blaise Aguera y Arcas ist aus meiner Sicht einer der hellsten Köpfe bei Microsoft.
Ich hatte bei der PICNIC 2007 die Möglichkeit mit ihm zu sprechen, kurz nachdem er Photosynth vorgestellt hatte.

Nun tauchte er wieder auf, diesmal bei den TED Talks 2010 wo er einige coole neue Features der Microsoft-Suchmaschine Bing vorstellte.
Das Video spricht für sich! Anschauen und staunen!

Nachtrag:
In Verbindung mit einer Entwicklung, über die ich vor einiger Zeit bereits berichtet hatte und an der Microsoft bereits seit einiger Zeit in Kairo arbeitet, wird das nun vorgestellte Feature noch cooler!

Live-Konzert mit 3D Screens und das erste AR-Display

Freitag, 08. Januar 2010

Traditioniell bietet die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas auch in diesem Jahr zahlreiche Einblick in die Trends der digitalen Unterhaltung im Jahr 2010.

Zwei Ereignisse bzw. Geräte möchte ich hier kurz zeigen, da sie aus meiner Sicht am besten in das Thema dieses Blogs passen.

Zum einen handelt es sich um die Pressekonferenz von SONY, bei der die Sängerin Taylor Swift einen Live-Auftritt hatte.
Dieser Live-Auftritt wurde von Kameras mitgeschnitten und natürlich auch einer großen Leinwand gezeigt, um auch dem Publikum im hinteren Teil des Saals alles zeigen zu können.
Erstmals wurde diese Live-Projektion allerdings in 3D gezeigt.

Meiner Meinung nach ist das zugleich spannend und sinnlos. Zweiteres vor allem deswegen weil jemand der vor Ort bei einem Konzert ist keine Brille für 3D benötigt, weil er den Künstler ohnehin live und lebendig erlebt, wofür er ja immerhin Geld bezahlt.
Spannend ist es hingegen für Live-Streams zu anderen Orten. Wenn man hier ein paar Wochen zurückdenkt und sich den Auftritt von Robbie Williams in mehreren hundert Kinos auf der ganzen Welt in Erinnerung bringt, so wäre dies natürlich toll gewesen, wäre der Musiker auch in 3D erlebbar gewesen.

Die zweite Innovation in Form eines Geräts kommt von Samsung. Wer Avatar gesehen hat, dem ist sicherlich der heimliche Technik-Hauptdarsteller in Form des Augmented-Reality Displays aufgefallen, mit dem die Wissenschaftler auf Pandora arbeiten.

Mithilfe der OLED Technologie haben die Koreaner ein noch namenloses Notebook mit fast halbtransparentem Display entwickelt.

Nicht nur für Bordcomputer in Autos die die Winschutzscheibe als Display benutzen sehe ich hier Einsatzmöglichkeiten. Denkt man an das Outernet, so könnte sich in Zukunft der Computer zum Fenster zur realen Welt entwickeln. Man darf gespannt sein!

Filmemachen auf einem völlig neuen Level

Dienstag, 08. Dezember 2009

So nennt Schauspieler Laz Alonso die Produktion von Avatar, James Camerons neuestem Streich, der ab 17. Dezember das Kino revolutionieren soll. Tatsächlich stellt die Produktion des Films einen Meilenstein vor allem in der Entwicklung neuer Kameras dar, und auch auf die Augmented Reality Technologie wurde erstmals für die Produktion eines Films zurückgegriffen.

Neben dem bereits vorhandenen Performance-Capture (= Motion Capture)-Verfahrens, bei dem die Schauspieler spezielle Anzüge und Kopfapparaturen tragen, die ihre Bewegungen und Gesichtszüge tracken, kamen bei der Produktion von Avatar auch weitere revolutionäre technische Entwicklungen wie die virtuelle Kamera erstmalig zum Einsatz.

Sie sorgte nicht nur dafür, dass für die digitale Animation Regisseur und Darstellung von zentraler Bedeutung wurden, sondern erschuf auch ein neues Paradigma für die Produktion. Sie erlaubte es James Camerion zum ersten Mal überhaupt, die digitale Version seiner Schauspieler und die digitalen Schauplätze zum gleichen Zeitpunkt in der Kamera sehen zu können, während er mit den Schauspielern im Stuio arbeitete.

Gleichzeitig bekommen auch die Darsteller ein viel besseres Gefühl für ihre digitalen Figuren, denn sie können die digitale Szene und die digitale Szenerie nahezu sofort sehen, anstatt Monate warten zu müssen, bis die Effekt-Firmen lange nach Ende der Dreharbeiten die fertigen Szenen liefern.
Die bereits in der Kamera sichtbaren Digitalbilder besaßen in etwa die Auflösung eines Videogames. Nachdem Cameron eine bestimmte Szene gefilmt und geschnitten hatte, wurde sie dann Weta Digital übergeben. Dort arbeitete man dann monatelang daran, fertige, hochauflösende Bilder zu erschaffen. Jede Einstellung wurde also zweimal kreiert. Zunächst am Set von Cameron und dann von Weta in der monatelangen Post-Produktion.

Die virtuelle Kamera, die aussieht wie eine Mischung aus Lenkrad und Videogame Controller, ist dabei eigentlich keine Kamera, denn sie nimmt nichts auf. Stattdessen ahmt sie eine Kamera nach, während sie mit digitalen Bilder eingespeist wird, die eine Gruppe hochmoderner Computer liefert, die die digitale Bühne am Set umsäumen. Auf einem kleinen Bildschirm auf der Apparatur sind dann die digitalen Bilder der Umwelt und der Figuren zu sehen, die diese Computer einspeisen.

Dank dieser Technik konnte Camerion Szenen, gerade auch die Actionsequenzen, aus jedem erdenklichen Blickwinkel filmen. Dadurch konnte er auf der virtuellen Studiobühne spontaner und flexibler inszenieren als bisher.
“Zum Beispiel konnte uns Jim nun bitten, einen vertikalen Maßstab von 5:1 zu kreieren”, erklärt Steven Rosenbaum von Weta Digital. “Wenn er dann die Kamera auf eine Höhe von 90 Zentimeter führte, wurde daraus eine Kranfahrt auf einer Höhe von 4 Meter 50. Und das in Echtzeit. Tatsächlich konnte Jim die Kameracrew in ein Team aus drei Meter großen Na’vi-Männer (so heißen die Bewohner des Planeten Pandora, auf dem Avatar spielt) verwandeln.”

Ein weiteres technisch innovatives Werkzeug in Camerons filmischen Intrumentarium war die Simul-Cam, die in Echtzeit digitale Figuren und Schauplätze in den Realdreh integrierte. “Jim konnte auf einem realten Set drehen, im Kamerasucher aber digitale Figuten und Schauplätze sehen, die real nicht existierten. Das ermöglichte es ihm, diese Szene mit der gleichen Sensibilität zu drehen wie eine real inszenierte.”

Quelle: Presseheft Avatar

User Generated Content 2.0

Mittwoch, 29. April 2009

Dass Augmented Reality the next big thing ist, bin ich mir ziemlich sicher.
Aus diesem Grund bin ich auch ziemlich fasziniert von einer Anwendung namens Living Sasquatch (bedeutet so viel wie lebendiger Big Foot)

Das Video zeigt sehr gut, worum es geht

Während die meisten der bisherigen AR Anwendungen nicht veränderbare Inhalte wie 3D-Modelle oder einfache AV Dateien nutzten, wird es hier möglich dem 3D-Yeti Bewegungen und schriftlichen Content zuzuordnen.
Eine tolle Idee, die sich nicht nur für Filmproduktionszwecke im Amateurbereich anbietet, sondern auch zum Beispiel als Promotiontool für Kampagnen, in denen User Generated Content auf einem anderen Level entstehen soll.

Gedanken zur Zukunft von Print

Dienstag, 21. Oktober 2008

Ein Thema, das nicht erst seit dem Höhenflug des Internets sehr kontrovers diskutiert wird, ist die Zukunft von Printmedien. Wie können analoge Printmedien bei einer Übermacht digitaler Medien überhaupt bestehen, und welche Möglichkeiten gibt es, digitale und analoge Medien zu kombinieren und so einen neuen Kanal entstehen zu lassen?
Fragen wie diese haben mein Kollege Marc und ich versucht, in einem GastBeitrag für die österreichischen Branchezeitung Medianet zu beantworten.

Von mir stammt lediglich der Teil zum Thema Augmented Print, da ich mich derzeit stark mit erweiterter Realität und vor allem mit den dadurch entstehenden Möglichkeiten für Filmpromotion befasse.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Print plus und Augmented Reality

Die PlayStation3 vermischt Realität und Virtualität

Montag, 20. Oktober 2008

Für die PlayStation 3 kommt nach „Eye of Judgement“ Ende 2009 das neueste Augmented Reality Game EyePet auf den Markt. Die Hauptfigur ist ein virtueller Affe, mit dem man entweder über den Controller aber auch über Gestenkontrolle spielen kann.

eyepet_sc001.jpg

Zudem ermöglicht es „EyePet“, selbst Gegenstände auf eine weiße Fläche zu malen, die dann in Echtzeit animiert in 3D dargestellt werden und sogar mit dem Controller gesteuert werden können.

Wie immer setzt Sony damit neue Maßstäbe im Bereich Home Entertainment.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen, Virtual Reality, Gaming und Entertainment und Augmented Reality

Interaktive Augmented Reality Anwendung

Freitag, 10. Oktober 2008

Es ist sehr spannend, wie schnell sich in den letzten Monaten und Wochen der Bereich Augmented Reality entwickelt.
Ich persönlich halte Anwendungen, die ein an sich statisches Medium wie Print interaktivieren für das nächste große Ding nicht nur auf dem Technologie-Sektor sondern natürlich auch für das Marketing und im Speziellen für die Werbung.

Daher werde ich auch nicht müde, von der deutschen Firma Metaio zu schwärmen, die hier die Speerspitze von Augmented Reality in Deutschland darstellt und mit diversene Pilotprojekten schon mehr als einmal die Branche zum Staunen gebracht hat.

Von der interaktiven TV-Zeitschrift in Holland bis hin zum Ikea Katalog mit 3D-Images… Metaio scheint keine Grenzen zu sehen und das ist auch gut so.
Nun sehe ich bei Youtube ein neues Video, das mich einmal mehr erstaunt. Diesmal wird die erweiterte Realität auch noch interaktiviert.
Sehr spannended Projekt, dass auch für den interaktiven (3D-)Videoclip der Zukunft wegweisend sein könnte.

Wer sich übrigens für mobile Anwendungen im Bereich Augmented Reality interessiert, sollte sich auch dieses Video nicht entgehen lassen.

Die Sekai Camera von TonchiDot ist eine Applikation für das iPhone (meinen Recherchen zufolge ist diese Applikation leider noch nicht in Europa erhältlich), die es dem Nutzer ermöglicht, mittels Handykamera Informationen über die Umgebung abzurufen oder ortsabhängige Nachrichten für andere User zu hinterlassen. Richtet man die Kamera auf ein Objekt in der Umgebung, lokalisiert das Telefon per GPS, wo sich der Benutzer aufhält und sendet dann alle verfügbaren Informationen zu dem gefilmten Ort oder Produkt auf das Display.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Augmented Reality, Mobile Content, iPhone Apps und Virtual Reality

Das User Generated Musikvideo der etwas anderen Art

Mittwoch, 07. Mai 2008

Ich bin ein echter Fan von Augmented Reality Anwendungen, da ich in Ihnen die Zukunft des mobilen Bewegtbildinhalts sehe.
Allgemein spielen 2D-Barcodes in Zukunft ganz sicherlich eine zentrale Nutzung im Medienverhalten der Allgemeinheit.

Besonders in UK gibt es seit geraumer Zeit einige interessante Anwendungen aus diesem Bereich.
Ein interessantes Einleitungsvideo für AR steht bereits seit längerem bei Youtube bereit.

O2 hat in England zur Eröffnung einer O2 World auf die Technologie von Inition zurückgegriffen, wie man in diesem Video sehen kann…

… und schließlich zieht nun auch die BBC und ihr Radio 1 nach und integriert Augmented Reality in eine Aktion mit dem Titel Band in Your Hand.

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Was passiert nun genau?
Die Band The Fratellis stellt sich selbst virtuell zur Verfügung, komprimiert auf einem 2D Barcode. Zu sehen ist ein Videoclip mit der Band. Dieser wird jedoch erst sichtbar, wenn sich die User die Software auf den PC downloaden und ihre Webcam aktivieren.
Die Fans der Band können entweder den Clip passiv genießen oder sich selbst mit dem Code bzw. dem darin verschlüsselten Clip abfilmen und auf diese Weise ein User Generated Musikvideo der etwas anderen Art zu produzieren.

Ich bin offiziell beeindruckt!
Mit Film 3.0 hat dieser Case insofern etwas zu tun, da hier eine Technologie eingesetzt wird, die ein an sich linear und nicht interaktives Medium, nämlich das Musikvideo, aufbricht und die typische Erzählstruktur interaktiviert.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen QR-Codes, Mobile Content und Film 3.0