Mit ‘3D’ getaggte Artikel

Live-Konzert mit 3D Screens und das erste AR-Display

Freitag, 08. Januar 2010

Traditioniell bietet die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas auch in diesem Jahr zahlreiche Einblick in die Trends der digitalen Unterhaltung im Jahr 2010.

Zwei Ereignisse bzw. Geräte möchte ich hier kurz zeigen, da sie aus meiner Sicht am besten in das Thema dieses Blogs passen.

Zum einen handelt es sich um die Pressekonferenz von SONY, bei der die Sängerin Taylor Swift einen Live-Auftritt hatte.
Dieser Live-Auftritt wurde von Kameras mitgeschnitten und natürlich auch einer großen Leinwand gezeigt, um auch dem Publikum im hinteren Teil des Saals alles zeigen zu können.
Erstmals wurde diese Live-Projektion allerdings in 3D gezeigt.

Meiner Meinung nach ist das zugleich spannend und sinnlos. Zweiteres vor allem deswegen weil jemand der vor Ort bei einem Konzert ist keine Brille für 3D benötigt, weil er den Künstler ohnehin live und lebendig erlebt, wofür er ja immerhin Geld bezahlt.
Spannend ist es hingegen für Live-Streams zu anderen Orten. Wenn man hier ein paar Wochen zurückdenkt und sich den Auftritt von Robbie Williams in mehreren hundert Kinos auf der ganzen Welt in Erinnerung bringt, so wäre dies natürlich toll gewesen, wäre der Musiker auch in 3D erlebbar gewesen.

Die zweite Innovation in Form eines Geräts kommt von Samsung. Wer Avatar gesehen hat, dem ist sicherlich der heimliche Technik-Hauptdarsteller in Form des Augmented-Reality Displays aufgefallen, mit dem die Wissenschaftler auf Pandora arbeiten.

Mithilfe der OLED Technologie haben die Koreaner ein noch namenloses Notebook mit fast halbtransparentem Display entwickelt.

Nicht nur für Bordcomputer in Autos die die Winschutzscheibe als Display benutzen sehe ich hier Einsatzmöglichkeiten. Denkt man an das Outernet, so könnte sich in Zukunft der Computer zum Fenster zur realen Welt entwickeln. Man darf gespannt sein!

Der Gaming-Ort Kino

Montag, 02. November 2009

Robbie Williams spielt in London ein Konzert und überträgt es in über 200 Kinos weltweit, U2 spielt ein 3D Konzert in Lichtspielhäusern und in Spanien werden Kinos in Gaming-Säle umgebaut.

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Doch man muss nicht immer soweit gehen und gleich das komplette Kino permanent umbauen.
Sony Computer Entertainment präsentierte vor einigen Wochen das neue Spiel Uncharted 2: Among Thieves für die PlayStation 3 in vier ausgewählten Kinos in den USA. Dadurch sollten Gamer die Chance haben, das Actionspiel auf hochauflösenden Kinoleinwänden zu spielen. Alle vier Kinos waren mit der neuen digitalen 4K-Kinotechnologie von Sony ausgestattet. Das langfristige Ziel dieser Promotion-Aktion ist es, derartige Events zu einem festen Bestandteil von Kinobesuchen zu machen.

Ein interessantes Ziel, das aus meiner Sicht durchaus Sinn macht und erfolgversprechend ist!

3D Poster – Eine Übersicht

Mittwoch, 30. September 2009

3D Filme stürmen die Charts! Nun stellt sich bloß die Frage, wie man diese Filme neben dem Einsatz von Augmented Reality Technologie noch möglichst passend bewerben soll.

Eine Möglichkeit stellen 3D Poster dar, von denen ich hier – inspiriert durch den lesenswerten Themenblog www.digitaleleinwand.de einige zusammengestellt haben.

Bereits vor einigen Monaten hat Warner einen Weg gefunden, den Film Speed Racer in 3D online zu promoten, ohne dass der Nutzer eine Brille aufsetzen muss und zeigt den Effekt, den man beim Vorbeigehen am neuen Speed Racer-Plakat erlebt.

Ein zweites Beispiel kommt von dem aktuellen Animationsfilm Cloudy with a Chance of Meatballs.

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Natürlich kann auch das DVD Cover für 3D Zwecke genutzt werden. Während Paramount für Star Trek ein Augmented Reality Cover planen soll, setzt der Verleih hinter Coraline bei der britischen DVD Auswertung auf ein 3D Cover.

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Zuletzt noch ein interaktives und virtuelles 3D Poster, das mit AR-Technologie funktioniert und den Film Gamer bewirbt.
Den Marker dazu kann man sich hier holen. Ein Video zeigt, wie’s funktioniert!

Hollywood greift Avatar-Trend auf

Dienstag, 04. August 2009

Zwei neue Filme beschäftigen sich mit dem Thema Avatar bzw. spielen in der realen Welt.
Auf sehr unterschiedliche und gewöhnungsbedürftige Art und Weise zwar, aber ein Posting war es mir allemal wert.

Nummer eins ist der Actionfilm Gamer, in dem es darum geht, dass Stäflinge zu einem Spiel gewzungen werden, in dem sie durch die Gedanken von Spielern in ein Schlachtfeld geführt werden, wo sie wie Schachfiguren ferngeseteuert einen Kampf ausfechten müssen.

Nicht nur die Figuren, sondern auch die Spieler werden zu Stars in einer morbiden Gesellschaft von übermorgen. Das ganze erinnert ein wenig an eine Mischung aus dem Arnold Schwarzenegger Film Running Man und dem Phänomen aus Japan und Korea, wo Spieler der E-Sports-League mittlerweile bekannter sind als mancher Hollywood-Star.

Der zweite Film ist Surrogates und beschäftigt sich mit exakt dem selben Thema. Mit dem kleinen Unterschied, dass hier nicht fremde Figuren auf die Straße geschickt werden, sondern exakte Abbildungen seiner selbst. Man schickt also einen Stellvertreter nach draußen, den man von zu Hause aus steuert. Man erlebt allerdings in seiner Steuerzelle die gleichen Dinge, die man auch erleben würde, wenn man draußen wäre.

Wer hat in Philosophie aufgepasst….? Platos Höhlengleichnis ist hier das uralte Vorbild. Martrix und The Truman Show hatten eine ähnliche Aussage.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die beiden neuen Filme sind! Film ab!

Cinegaming in 3D

Mittwoch, 01. Juli 2009

Nachdem Volvo vor etwa zwei Jahren Social Cinegaming betrieb und in 13 Kinosälen ein Auto vom Publikum steuern ließ, setzt O2 nun eines drauf uns lädt das Kinopublikum erneut zum Spielen ein, diesmal in 3D.

Der große Hype an 3D Filmen, die in diesem Jahr starten, hat auch dazu geführt, dass immer mehr Kinos mit digitalen Projektionssystemen ausgestattet werden, die dann auch 3D-Filme präsentieren können!

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O2 wird nun in 20 Kinos in Großbritannien zu den Filmen Ice Age 3, G-Force, Up und Toy Story 3D jeweils im Werbeblock das Spiel Asteroid Storm lancieren.
Darin müssen die Zuschauer aktiv werden und wie bereits bei Volvo kollektiv ein Gefährt (bei Volvo klarerweise ein Auto, hier nun ein Raumschiff) steuern.

In der offiziellen Meldung zur Aktion fand ich folgendes Zitat von Mike Hope-Milne, Enterprise Director, Pearl & Dean, sehr spannend:
“Cinema is becoming so much more than purely a venue to watch films. Consumers want a complete interactive experience and the new 3D game from O2 offers cinema-goers the chance to become truly immersed in the action. Year-on-year we are seeing an increase in the popularity of 3D cinema with more 3D films than ever being made to meet the demand.”

Die Zukunft des Kinos liegt in den Händen der Gamer

Donnerstag, 11. Juni 2009

… das meint zumindest Phil “Captain 3D” McNally (Visual Effects Guru), in einem Wired-Beitrag zum Thema 3D Kino.

Hier das entscheidende Zitat im Original:
“I think the future of cinema is probably going to come from people who play 3-D games and grow up to become filmmakers.”

Da könnte tatsächlich etwas Wahres dran sein!
Danke an Christoph für den Tipp!

User Generated Content 2.0

Mittwoch, 29. April 2009

Dass Augmented Reality the next big thing ist, bin ich mir ziemlich sicher.
Aus diesem Grund bin ich auch ziemlich fasziniert von einer Anwendung namens Living Sasquatch (bedeutet so viel wie lebendiger Big Foot)

Das Video zeigt sehr gut, worum es geht

Während die meisten der bisherigen AR Anwendungen nicht veränderbare Inhalte wie 3D-Modelle oder einfache AV Dateien nutzten, wird es hier möglich dem 3D-Yeti Bewegungen und schriftlichen Content zuzuordnen.
Eine tolle Idee, die sich nicht nur für Filmproduktionszwecke im Amateurbereich anbietet, sondern auch zum Beispiel als Promotiontool für Kampagnen, in denen User Generated Content auf einem anderen Level entstehen soll.

Kreiere deinen eigenen Avatar Surrogate

Dienstag, 10. März 2009

Im September 2009 soll der Film Surrogate in die Kinos kommen.
In dem Film geht es darum, dass Menschen nur noch virtuelle über ihre Avatare, die im Film Surrogates heißen, kommunizieren.

Passend zu diesem Plot hat sich Touchstone Pictures in den USA eine Aktion ausgedacht und umgesetzt. Auf http://www.chooseyoursurrogate.com/ können die User ihre eigenen Fotos hochladen und daraus animierte Avatare generieren lassen, die dann für diverse Aktionen eingesetzt werden können.

Nachtrag: Die Aktion auf dieser Seite war nur kurz aktiv und ist nun leider nicht mehr online.

So kann man sie dann auf Profilseiten in Social Networks einbinden. Obwohl das Gesicht auf einem Foto basiert, ist es bewegt, und es können Hautfarbe, Alter und Mimik beeinflusst werden.

3D Promotion ist zwar nicht immer der coolste Weg, um einen Film zu promoten, was derzeit vor allem an den immer noch nicht wirklich guten technischen Mitteln liegt. Dennoch finde ich die Aktion in Anbetracht des Films super.

Kinowerbung jetzt auch in 3D

Dienstag, 13. Januar 2009

Auf W&V Online habe ich gelesen, dass die Werbeweischer Gruppe in Deutschland ab Sommer 2009 in ausgewählten Lichtspielhäusern der UCI Kinokette auch die Kinowerbung in 3D anbietet.

Obwohl sich Deutschland damit sehr innovativ zeigt, ist es bereits etwa ein dreiviertel Jahr her, seit der erste Werbekunde in einem Kino dreidimensionale Werbung geschalten hat. Im April warb die Biermarke Superbock in Portugals 3D Kinos mit einem 3D-Spot.

Hier noch einige Zahlen, die ein früheres Posting zum Thema 3D Kinos in Deutschland ergänzen.
Die UCI-/Odeon-Gruppe (Marktführer in Europa) will laut W&V ihr Netzwerk digitaler Leinwände in Europa in den nächsten Monaten auf 111 Kinos erweitern. Ingesamt betreibt das Unternehmen europaweit 200 Häuser, wodurch mehr als die Hälfte der Häuser digitalisiert wird.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema 3D Kino.

Offene Frage zum Thema 3D Film

Samstag, 06. Dezember 2008

Gestern war ich im 3D IMAX Kino in Berlin und habe mir dort die 2D Fassung von Madagascar 2 angesehen.
Das traurige daran: Zusammen mit meiner Freundin und mir waren wir 8 Personen in der Vorstellung, die in einem Saal gezeigt wurde, in den 560 Personen passen. Für eine (zwar späte) Freitagabendabenvorstellung (22:30 Uhr) war das mehr als Besorgniserregend.
Obwohl es für uns toll war, weil wir quasi eine Privatvorstellung dieses wirklich witzigen Films bekommen haben, habe ich mich ein wenig darüber gewundert.

Als ich mich nach der Vorstellung beim Personal erkundigte, woran das liegen könnte und ob es vielleicht die Uhrzeit sei, meinte der junge Mann nur, dass der Film seit seinem Start am Vortag in keiner einzigen Vorstellung mehr als 20 Leute anziehen konnte.
IMAX scheint also doch noch nicht ganz in der breiten Masse angekommen zu sein, was vielleicht auch an dem Preis pro Vorstellung liegen mag, der bei 10 Euro (bei Kauf an der Kasse) bis 12,10 Euro (bei Kauf im Internet) doch relativ hoch ist.

Die eigentliche Frage bezieht sich nun indirekt auch auf dieses Problem: Wenn ein (3D-)Film in seiner IMAX Version bereits keinen Gewinn abwirft, wo soll dieser dann sonst herkommen?
Während herkömmliche Produktionen wie Madagascar 2 oder The Dark Knight, der auch im IMAX lief, in der Kinoauswertung natürlich in den normalen Kinos den Löwenanteil des Umsatzes generieren und anschließend normalerweise noch einmal mindestens den gleichen Umsatz (meist aber noch viel mehr) in der DVD-Auswertung generieren, ist für 3D-Filme aufgrund mangelnder technischer Infrastruktur im Home Entertainment nach dem Kino Schluss.
Natürlich gelten für 3D Filme wahrscheinlich andere Auswertungsregeln als für “normale” Filme, dennoch würde es mich interessieren, wie es finanziell bei 3D-Produktionen aussieht und welche Möglichkeiten es neben dem Kino noch gibt, um diese Filme zu zeigen und Umsatz zu generieren.
Wer weiß etwas dazu? Ich würde mich sehr freuen, wenn wir über die Kommentarfunktion darüber sprechen könnten!

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema 3D Kino