Auf der offiziellen Seite des Spiels konnten die Besucher vor dem Release des offiziellen Trailers zum Spiel Waffen und Schutzverkleidungen, die im Spiel vorkommen, in 3D anzeigen lassen.
Das Besondere an dieser Aktion ist dabei die Interaktion mit einem realen menschlichen Körperteil, was leider in den Video hier nicht gut präsentiert wird – künftig könnte zum Beispiel Kleidung also ebenfalls am Computer anprobiert werden.
In den USA wurde zum ersten Mal Microblogging für die Sozialisierung eines Kinofilms eingesetzt.
Ein Kino in Illinois hat dazu den “MuVChat getestet, ein Chatprogramm für Kinovorstellungen.
Mit dieser von Rien Heald entwickelten Software ist es möglich, während der Kinovorstellung Kommentare auf die Leinwand zu senden. Dazu verschickt man seinen Text an eine Mobilnummer, woraufhin die Nachricht unmittelbar auf dem unteren Teil der Leinwand erscheint. Im Projektorraum wird ein PC an das System angeschlossen, um unerwünschte User vom Kino-Twitter kurzfristig ausschließen zu können.
Hier das entscheidende Zitat im Original: “I think the future of cinema is probably going to come from people who play 3-D games and grow up to become filmmakers.”
Da könnte tatsächlich etwas Wahres dran sein!
Danke an Christoph für den Tipp!
Nach diesem Motto könnte man sich den Trailer zum zweiten Teil von Assassin’s Creed ansehen.
Besonders die Bewegungen der Figuren in diesem Teaser sind mehr als realistisch und lassen sehr viel erhoffen.
Ein weiterer Grund, warum es sich hierbei um einen Cinematic Game Trailer handelt ist die Dramaturgie. Wie bei einem Film, lässt sich dieser Game Trailer dramaturgisch in mehrere Teile teilen, wobei der Höhepunkt zum Schluss kommt, wie sich das für einen guten Film ein gutes Game gehört!
Bei der derzeit laufenden Spielemesse E3 hat Microsoft vor kurzem seine Antwort auf Nintendos Wii und Sonys Playstation Eye gegeben.
Wie das belgische Unternehmen Softkinetic bietet nun auch Microsoft für seine XBox 360 eine Art Fullbody-Wii an, die keinen Controller mehr benötigt, sondern die Steuerung der Spielfigur über eine Kamera und Körpererkennung ermöglicht.
Unter dem Arbeitstitel “Project Natal” stellten Steven Spielberg und Peter Molyneux, mit dem ich bei der Munich Gaming 2008 ein paar Worte wechseln durfte, eine radikale Erneuerung auf dem Videospielmarkt vor.
Doch nicht nur die Steuerung der Spiele soll erneuert werden. So muss man keine Knöpfe mehr drücken oder wie bei der Wii mit einem Controller Bewegungen durchführen. Der ganze Körper wird stattdessen von einer RGB-Kamera und einem Infrarot-Sensor erfasst und somit die Bewegungen auf die Spielfiguren umgesetzt.
Besonders spannend ist die integrierte Stimm- und Gesichtserkennung beim “Project Natal”.
Spieler werden an ihren Stimmen erkannt wodurch es bei der Anmeldung genügt, sich vor die Kamera zu stellen und seinen Namen zu nennen.
Die aus meiner Sicht spannendste Anwendung von “Project Natal” zeigte Peter Molyneux. Es handelt sich dabei um die virtuelle Figur Milo, die auf die Stimmung der Nutzers reagieren kann. Mit Milo wird es möglich, reale Gegenstände in die virtuelle Welt zu übertragen. So kann man beispielsweise vor dem Bildschirm ein Blatt Papier bezeichnen und dieses dann an Milo “übergeben”, der dieses dann umgehend in seine Welt integriert.
Hier das Video dazu:
Update: Gerade bei BBC gefunden: Ein Interview mit Steven Spielberg und einem Vertreter von Microsoft, das besonders am Ende spannend wird, wenn Spielberg sagt, dass “Project Natal” die bisherige technische Barriere durchbricht, die es bisher verhindert hat, dass man als Spieler ein Game nicht so emotional erlebt wie einen Kinofilm.
Hier der O-Ton von der BBC dazu: “The video games industry has not allowed us the opportunity to cry, because we were too busy putting our adrenalin rush into the controller, or wherever we swing our arm with a Wii controller to get a result,” he said.
“Because of that, there is no room for a video game to break your heart. We now have a little more room to be a little more emotional with Natal technology than we did before.”
Malcolm Gladwell schreibt in "Der Tipping Point. Wie kleine Dinge Großes bewirken können" über das Phänomen der Mundpropaganda und wie sie über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.
Patrick Vonderau und Vinzenz Hediger vereinen in Ihrem Sammelband "Demnächst in ihrem Kino. Grundlagen der Filmwerbung und Filmvermarktung" Aufsätze bekannter Filmvermarktungsexperten zum Thema Filmwerbung und Filmpromotion.
Holm Friebe und Sascha Lobo zeichnen in Ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" das Porträt der modernen Arbeitsgesellschaft und gehen dabei auch auf die Themen Social Media, Web 2.0 etc. ein.
Wired-Redakteur Chris Anderson schrieb "The Long Tail - Der lange Schwanz" bereits vor einigen Jahren. Jetzt gibt es den Klassiker auch auf deutsch.
Rick Levine, Christopher Locke, David Weinberger und Doc Searls schrieben "Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter" bereits lange Zeit vor Web 2.0. Doch erst jetzt werden die Thesen hochaktuell!
Robert Marich über "Marketing to Moviegoers" - Persönlich noch nicht gelesen aber bald
Daniela Kloocks Sammelband bietet interessante Beiträge u.a. von Thomas Elsaesser, Peter Glaser und Tom Tykwer zum Thema Zukunft Kino und Film-Gaming-Konvergenz
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