Archiv für den Monat Dezember 2008

Das TrendONE Trendbook 2010

Freitag, 26. Dezember 2008

Da es sich hier auch um so etwas wie einen Corporate Blog handelt und das neueste Produkt von TrendONE natürlich auch mit dem Thema Film 3.0 zu tun hat, möchte ich das Trendbook 2010 auch hier vorstellen.
Das Zukunftslexikon erklärt alle wichtigen Trendbegriffe aus den Bereichen Media, Marketing, Technologie und Lifestyle. Mit 30 übergeordneten Mega-Trends, wie z.B. „Community“, „Virtualisation“, „Gaming & Entertainment“, „Knowledge Economy“ oder „Timeless Time“, lädt der Titel zu einer spannenden Reise die Zukunft ein. über 500 Macro-Trends beschreiben die Teilströmungen dieser großen gesellschaftlichen Tendenzen. Konkrete Praxisbeispiele sowie anschauliche Ausprägungen liefern die sogenannten Micro-Trends. Eine Leseprobe des kompetenten Nachschlagewerkes steht hier zum Download bereit. Das „Trendbook 2010“ ist in gebundener Form in edlem Golddruck erhältlich und ab sofort für 98,- Euro unter www.trendbook2010.de zu bestellen.

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Was sind „Blurring Boundaries“ oder „Creative Commons“? Wer ist ein „Hobbynomic“ oder ein „SHEF“? Was genau verbirgt sich hinter den Phänomenen „Generation Y“ oder „Semantic Web“? Das „Trendbook 2010“ gibt nicht nur Antworten auf diese Fragen, es garantiert neue Erkenntnisse und liefert spannende Einblicke in die Trends von morgen: Von gesellschaftlichen Entwicklungen wie dem neuen „Healthstyle“ über den Trend zu einer ethisch und ökologisch vertretbaren Konsumeinstellung bis hin zu neuen Kommunikations- und Medienformen. „Unser Trendbook 2010 ist für alle relevant, die sich beruflich oder auch privat mit Trends beschäftigen. Es informiert klar und verständlich, regt zur Reflexion an und sorgt für Inspirationen“, so Nils Müller, CEO TrendONE und Herausgeber des Lexikons.

über 80 Trendscouts sind weltweit für TrendONE auf der Suche nach Innovationen – von Neuseeland bis Hawaii reicht das Scoutingnetzwerk. So werden monatlich über 300 neue Micro-Trends identifiziert, selektiert und analysiert. TrendONE veröffentlicht diese auch in monatlichen Trendreports. „Micro-Trends sind die allerersten Indikatoren von möglichen Mega- und Macro-Trends. Durch die Identifikation von Micro-Trends erfolgt eine systematische Bestandsaufnahme der Gegenwart, die neue Denkanstöße für das Business von heute liefert und die Chancen von morgen aufzeigt“, so Torsten Rehder, Co-Autor und Mitherausgeber des Trendbook 2010.

Die zurzeit wohl spannendste Entwicklung greift der Mega-Trend „Life Reengineering“ auf: Der Mensch erfindet sich neu – er wird zum Human 2.0. Mensch und Maschine verschmelzen miteinander. Steht am Ende womöglich der menschliche Roboter? Höchstwahrscheinlich nicht. Dennoch wird es neue Möglichkeiten geben, Implantate oder Nano-Roboter zu nutzen, um die menschlichen Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern. So ist es mittlerweile möglich, sich einen Mikro-Chip direkt ins Auge setzen zu lassen, der vormals blinden Menschen eine Sehkraft von bis zu zwölf Prozent ermöglicht. Auch Touchscreens könnten bald schon durch die neuronale, kinetische und sprachliche Bedienung erweitert werden und zu einer weiteren Verschmelzung von Mensch und Technologie führen.

Neue Studie belegt den Rückgang der Filmindustrie

Freitag, 26. Dezember 2008

Da ich diese GFM Nachrichten-Meldung für besonders gut geschrieben halte und denke, dass sie am besten zusammenfasst, worum es geht, erlaube ich mir, sie hier 1:1 wieder zu geben:

Die weltweiten Umsätze mit digitalen Medien werden nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics 2008 erstmals die des Filmgeschäfts übertreffen. Insgesamt soll der Umsatz im Medien- und Entertainment-Markt, inklusive TV und Filmen, Musik, Spielesoftware und Werbung, 845 Milliarden Dollar übersteigen.

Über zehn Prozent oder 90 Milliarden Dollar kommen aus den Online- und Mobile-Kanälen. Das Filmgeschäft setzt „nur“ 83,1 Milliarden Dollar um. Die Umsätze aus den Onlinekanälen sollen bis 2012 jährlich um 18 Prozent zulegen, während traditionelle Medien nur drei Prozent Zuwachs zu verzeichnen haben. Die Studie „Global Media & Entertainment Market Forecast, 2004 – 2012“ deckt 25 traditionelle und Onlinemarkt-Segmente im Medien- und Entertainment-Bereich ab.

PlayStation Home – Das perfekte virtuelle zu Hause für Kinofilmclips

Freitag, 26. Dezember 2008

Seit 11. Dezember ist die lange angekündigte virtuelle Welt für PlayStation 3 Besitzer, Sonys Home, gelauncht. Heute hatte ich endlich die Möglichkeit, persönlich von dem HD-MMORPG zu überzeugen und ich muss gestehen, dass ich echt beeindruckt bin.

Ganz besonders hat es mir natürlich das Kino angetan. In diesem virtuellen zu Hause für alle Zocker, die sich für eine PS3 entschieden haben, gibt es natürlich auch schon die ersten Werbekunden, zu denen neben Red Bull auch Filmstudios wie Paramount zählen, die ihre Filme in der absolut erstaunlichen 3D-Umgebung bewerben. Dank des leistungsfähigen Grafikchips der PS3 wird es möglich, im Vergleich zu Second Life gefühlt tausendmal bessere Avatare und Umgebungen darszustellen.
Neben der Steuerung ist vor allem das Surrounding sehr beeindruckend. So gibt es etwa am öffentlichen Platz diverse Screens, in denen Videos geladen werden, die in Top-Qualität laufen, sobald sie in den sichtbaren Bereich des Avatars kommen.

Nun aber zum Kino. Dort ist derzeit ein Saal nur für den neuen Paramount Science Fiction Film Watchmen reserviert, in dem neben dem Trailer auch exklusive Clips für Home laufen. So verspricht Regisseur Zack Snyder bereits jetzt mehr Content, der exklusiv für Home-User sichtbar werden soll.
Hier ein Auszug aus der offiziellen Meldung zur ersten Filmpromo in Home:

Starting with the release of the highly anticipated film, Watchmen, Paramount Pictures International will use PlayStation®Home to promote its latest films. Initially, PlayStation®Home residents will be able to view an exclusive video greeting from Watchmen Director Zack Snyder as well as the latest Watchmen trailer. A selection of virtual Watchmen merchandise e.g. T-Shirts with the smiley face logo, Doomsday clocks and character statues, will also be available in the New Year, ahead of an exclusive Q & A event where cast and filmmakers will meet selected press and competition winners fans within the Watchmen themed environment.

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Ich bin gespannt, wie es hier weitergehen wird und spiele schon jetzt ernsthaft mit dem Gedanken, mir auch privat eine PS3 zu kaufen!
Filmpromotions in Home wie jene für Watchmen machen den Kauf einer PS3 für mich als Filmfan besonders attraktiv und natürlich darf die Affinität zu Games und Blu-ray Filmen in HD nicht vergessen werden ;-)

Umgesetzt wurde die Aktion übrigens von der wohl größten Filmpromotion-Agentur überhaupt, The Picture Production Company, auf deren Blog ich mehr Infos zur Aktion gefunden habe.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen, Virtuelle Welten, MMORPG und Connected Livingroom

Immersion muss nicht immer etwas mit Technik zu tun haben

Montag, 15. Dezember 2008

In diesem Video des New York Times Magazines wird auf interessante Weise festgehalten, welche Emotionen Jugendliche beim Spielen von Computer-Games haben.

Ich fände es sehr interessant, wenn man den selben Kindern FIlme zeigt und ebenfalls die Gesichter filmt.
Ich denke, auch auf dieser sehr emotionalen Ebene ließe sich eine Konvergenz zwischen Film und Game feststellen.
Gefunden bei denQuer

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema Film 3.0

Offene Frage zum Thema 3D Film

Samstag, 06. Dezember 2008

Gestern war ich im 3D IMAX Kino in Berlin und habe mir dort die 2D Fassung von Madagascar 2 angesehen.
Das traurige daran: Zusammen mit meiner Freundin und mir waren wir 8 Personen in der Vorstellung, die in einem Saal gezeigt wurde, in den 560 Personen passen. Für eine (zwar späte) Freitagabendabenvorstellung (22:30 Uhr) war das mehr als Besorgniserregend.
Obwohl es für uns toll war, weil wir quasi eine Privatvorstellung dieses wirklich witzigen Films bekommen haben, habe ich mich ein wenig darüber gewundert.

Als ich mich nach der Vorstellung beim Personal erkundigte, woran das liegen könnte und ob es vielleicht die Uhrzeit sei, meinte der junge Mann nur, dass der Film seit seinem Start am Vortag in keiner einzigen Vorstellung mehr als 20 Leute anziehen konnte.
IMAX scheint also doch noch nicht ganz in der breiten Masse angekommen zu sein, was vielleicht auch an dem Preis pro Vorstellung liegen mag, der bei 10 Euro (bei Kauf an der Kasse) bis 12,10 Euro (bei Kauf im Internet) doch relativ hoch ist.

Die eigentliche Frage bezieht sich nun indirekt auch auf dieses Problem: Wenn ein (3D-)Film in seiner IMAX Version bereits keinen Gewinn abwirft, wo soll dieser dann sonst herkommen?
Während herkömmliche Produktionen wie Madagascar 2 oder The Dark Knight, der auch im IMAX lief, in der Kinoauswertung natürlich in den normalen Kinos den Löwenanteil des Umsatzes generieren und anschließend normalerweise noch einmal mindestens den gleichen Umsatz (meist aber noch viel mehr) in der DVD-Auswertung generieren, ist für 3D-Filme aufgrund mangelnder technischer Infrastruktur im Home Entertainment nach dem Kino Schluss.
Natürlich gelten für 3D Filme wahrscheinlich andere Auswertungsregeln als für “normale” Filme, dennoch würde es mich interessieren, wie es finanziell bei 3D-Produktionen aussieht und welche Möglichkeiten es neben dem Kino noch gibt, um diese Filme zu zeigen und Umsatz zu generieren.
Wer weiß etwas dazu? Ich würde mich sehr freuen, wenn wir über die Kommentarfunktion darüber sprechen könnten!

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema 3D Kino

Interessanter Videobeitrag zum 3D Film

Montag, 01. Dezember 2008

Via Twitter wurde ich gerade auf einen interessantren Euronews-Beitrag aufmerksam gemacht, in dem sehr anschaulich und verständlich gezeigt wird, wie die Zukunft des Films in 3D aussieht.

Ich möchte dieses Posting zudem dann gleich nutzen, um auf die 3D-Kino Situation in Deutschland zu blicken.
Ende November erreichte mich eine Pressemitteilung zum Animationsfilm Fly Me to the Moon, einer europäischen Produktion der belgischen Produktionsfirma nWave Pictures. In diesem 3D-Film von Ben Stassen geht es um Fliegen, die – der Titel sagt es – zum Mond fliegen.

Derzeit sind bereits ca. 30 Kinos in Deutschland in der Lage, 3D-Filme zu spielen, in IMAX-Kinos und in Kinos mit digitalen Projektoren. Beinahe monatlich werden es mehr. Der Einstieg der großen Kinoketten in das 3D-Geschäft dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Die meisten dieser 3D-Kinos haben ein deutlich größeres Einzugsgebiet als normale Kinos, so dass sich die letzten Lücken der 3D-freien Gebiete im Jahr 2009 schließen werden.
Bundesweit haben im Jahr 2008 bisher bereits schätzungsweise 1,2 Millionen Zuschauer einen 3D-Film gesehen.
Diese Angaben stammen aus der besagten Pressemitteilung.

Das Unternehmen nWave Pictures wurde im Jahr 1992 in Brüssel gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der größten 3D-Film-Produktionsfirmen der Welt. FLY ME TO THE MOON 3D hat weltweit bereits 30 Millionen US-$ eingespielt. FLY ME TO THE MOON 3D, der erste abendfüllende Film, der von Anfang an in 3D geplant wurde und ausschließlich in 3D gezeigt wird, setzt gewissermaßen den Startschuss für das Kinojahr 2009, das im Zeichen des 3D-Films stehen wird. Auch Hollywood setzt verstärkt auf die Zugkraft des 3D-Erlebnisses: So werden in Kürze die Animationsfilme „Bolt“, „Ice Age 3“, „Monsters vs. Aliens“, „Toy Story“ und „Shrek 4“ in die Kinos kommen. James Cameron arbeitet bekanntlich an „Avatar 3D“ und Peter Jacksons „Hobbit“-Verfilmung ist in 3D angekündigt.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema 3D Kino