Archiv für den Monat Juli 2008

Später Videogame-Release zu Heat

Dienstag, 29. Juli 2008

1995 kam einer der meines Erachtens besten Action-Filme ins Kino.
Die beiden Hollywood-Giganten Al Pacino und Robert De Niro standen sich in Heat gegenüber und die Kritiker überschlugen sich mit Lorbeeren für Michael Manns knapp drei Stunden dauernden Thriller, der auch für Val Kilmer den großen Durchbruch in Hollywood brachte.

2009 bringt nun die selbe Crew (Mann, Pacino, De Niro, Kilmer) das Videogame zum Film auf den Markt und man darf gespannt sein, ob das Spiel neue Facetten des intelligenten aber gleichzeitig komplizierten Plots aufwirft.

Orientieren sich Mann und seine Mannen an dem One Engine Gedanken (bestes Beispiel hierfür stellt die Matrix-Trilogie sowie die dazugehörigen Animatrix-Kurzfilme und das Game dar) ergänzt das Spiel den Film und führt vielleicht in nächster Konsequenz sogar zu einem neuen Film.
Die Marke Heat, die mittlerweile vor allem Einzug in die Hitlisten und DVD-Special-Editionen diverser Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazine gehalten hat, würde somit wiederbelebt werden und durch den Game-Release einen Aufschwung erhalten.
Das Potential ist definitiv vorhanden, nun muss die Crew es erkennen und vor allem umsetzen. Man darf gespannt sein, was 2009 kommen wird.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema Film 3.0

In eigener Sache – Film 3.0 im Handbuch der Telekommunikation

Donnerstag, 24. Juli 2008

Heute ist die neue Auflage der Loseblattsammlung “Handbuch der Telekommunikation” erschienen. Ich wurde vor einiger Zeit gebeten, für diese Publikation einen Beitrag zum Thema Film 3.0 zu schreiben.

dsc00037.JPG

Dieser ist nun erschienen.

dsc00034.JPG

dsc00035.JPG

Zudem habe ich vor einiger Zeit eine aktualisierte Version meiner Diplomarbeit zum Thema Filmvermarktung 2.0 als Buch verfasst. Dieses gibt es bei Amazon zum Kauf. Damit wieder genug von den privaten Ereignissen und zurück zum Thema…

Fullbody Gaming

Dienstag, 15. Juli 2008

Das belgische Unternehmen Softkinetics arbeitet daran, die Ganzkörpererfassung für Videospiele zu nutzen – eine Art Full-Body-Wii also, wie wir sie auch im Film 3.0 Think Tank besprochen hatten. Weder irgendeine Form von Controller noch ein spezieller Anzug sollen dazu nötig sein. Dafür will die Firma Sensorkameras einsetzen, die die Körperposition erfassen können. Bereits über ein Dutzend kleiner Spiele sind intern entwickelt worden, um die Technologie zu erproben. Die Programmierung komplexer Spiele gestaltet sich noch schwierig, da die Algorithmen sehr komplex sind.
Hier das beeindruckende Demo-Video

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen, Fullbody Wii und Connected Livingroom

Internetbrowser im Spiel

Dienstag, 08. Juli 2008

Im neuen Teil der Grand-Theft-Auto-Reihe kann der Spieler mit der Hauptfigur Niko Bellic zusammen Internetcaf s besuchen, um sich so über Neuigkeiten in der imaginären Stadt Liberty City zu informieren. Auf Nachrichtenseiten und in fiktiven Blogs erfährt er so vom Nachhall seiner Untaten der letzten Tage in einem vorherigen Teil geschah das noch klassisch über das Autoradio. Um das Interneterlebnis vollkommen zu machen, gibt es sogar Werbebanner, die den User auf verschiedene Produkte und Services aufmerksam machen.

640x12.jpg

Nuanti geht nun einen Schritt weiter und hat das Programm Meta entwickelt, mit dem es möglich ist, in einem Spiel Inhalte aus dem echten Internet anzuzeigen. Dadurch kann das Web in ein Computerspiel oder in eine virtuelle Welt direkt eingebunden werden.

640x.jpg

Im normalen Spiel oder in der virtuellen Welt ist ein Browserfenster sichtbar, durch das sich der Spieler oder Avatar durch das Netz im Netz bewegen kann. Dadurch werden ganz neue Möglichkeiten der Spielanwendung aufgezeigt.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zum Thema Convergence

Videomagazin für die PlayStation 3

Dienstag, 08. Juli 2008

Die Spielkonsole ist kein Gerät für den reinen Spielkonsum mehr. Soviel ist bereits seit langer Zeit klar. Nun startet Sony ein monatliches Videomagazin für die PlayStation 3. In dem Videomagazin will Sony interessierte Gaming-Fans über neueste Entwicklungen auf der Plattform informieren, den Produktionsprozess beleuchten und eine Vorschau auf neue Spiele geben.

300x.jpg

Qore ist zunächst nur PS3-Besitzern in den USA über den offiziellen PlayStation-Store zugänglich. Wer das Videomagazin sehen will, muss dafür 2,99 Dollar pro Folge oder 24,99 Dollar für ein Jahresabo bezahlen.
Hier die erste Episode dieses Magazins:

Der Schritt, für den Konsum eines solchen Videomagazins, Geld zu verlangen, sehe ich als eher schlecht, da es unwahrscheinlich ist, Kunden zu finden, die für Inhalte bezahlen, die es zum Beispiel auf Youtube auch gratis gibt. Aber dieses Problem ist ja auch in der Musik- und Filmbranche bestens bekannt.

Unser Trendbook2010 bietet übrigens unter anderem auch nähere Informationen zu den Themen Next Generation Spielkonsolen und Connected Livingroom